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Aktuelle Nachrichten des Faches Kunst

Auf dieser Seite finden sich die aktuellen öffentlichen Nachrichten zum Fach Kunst.
Aktuelle Nachrichten der gesamten Fakultät für Design und Kunst finden sich hier.
Aktuelle interne Informationen zur Studien- und Prüfungsorgansation im Fach Kunst finden sich hier.

Sommerausstellung Screenshot 2017

Vernissage Mittwoch, 21. Juni 2017 um 18.30 Uhr
Bergische Universität Wuppertal, Gebäude I (Ebene 13), Fuhlrottstr. 10, 42119 Wuppertal
Studierende der Fachgruppe Kunst zeigen Arbeiten des laufenden Semesters aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Video und Installation. Nach der Vernissage ist die Ausstellung montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.
Ausstellungsdauer: 21. Juni bis 19. Juli 2017

Interessierte können zudem unter kunst(at)uni-wuppertal.de Termine für Gruppenführungen vereinbaren.

Methoden der Vermittlung + Methoden des Surrealismus

Mitgliederversammlung des Fachverbands für Kunstpädagogik - BDK, Landesverband NRW
Samtag, 13. Mai 2017
Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

Programm
ab 10.15 Uhr Check-in vor dem Kinosaal des Museums Ludwig
10.45 – 11.00 Uhr Begrüßung (Kinosaal)
11.00 – 12.30 Uhr alternativ wählbare Führungen durch das Museum Ludwig:
         a) Angelika von Tomaszewski: Museums-Highlights –
         exemplarische, handlungsorientierte Methoden der Vermittlung

         b) Mira Parthasarathy: Surrealismus, u.a. mit Max Ernst
12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause (mit voraussichtlich kleinem Imbiss im Museum)
13.30 – 14.15 Uhr Fortführung des Programms im Kinosaal: Methoden der Vermittlung im Museum für Schulen
         Angelika von Tomaszewski: Der Museumsdienst Köln
         Britta Lauro: Das Picasso-Museum Münster
14.15 – 14.30 Uhr Pause
14.30 – 15.15 Uhr Vortrag Prof. Dr. Ulrich Heinen (Bergische Universität Wuppertal):
         Methoden des Surrealen
15.15 – 16.00 Uhr Verbandsangelegenheiten (Kinosaal)
Es besteht die Möglichkeit zum freien Eintritt in die Sammlung (bis 18.00 Uhr).

Verbindliche Anmeldung erbeten (mit Angabe der erwünschten Führung) an E.Alfermann(at)t-online.de

Ausschreibung Lehraufträge für Grafik (Zeichnen, Druckgrafik)

Im Fach Kunst: Grafik (Zeichnung und Druckgrafik)
sind zum Sommersemester 2018 drei
Lehraufträge für Grafik (Zeichnen, Druckgrafik)
zu vergeben.
Die drei Lehraufträge im Umfang von 2 x 2 SWS und 1 x 3 SWS sollen möglichst an ein und dieselbe Lehrbeauftragte oder an ein und denselben Lehrbeauftragten vergeben werden.
Die Vergütung richtet sich nach den Richtlinien für die Erteilung und Vergütung von Lehraufträgen.
Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen (darunter vor allem auch Dokumentationen zu Lehrmethoden und Ergebnissen des Unterrichts) schriftlich oder elektronisch zu richten an Frau Prof. Katja Pfeiffer, Bergische Universität Wuppertal, Fachbereich F Kunst, Gaußstr. 20, 42119 Wuppertal, Email: pfeiffer@uni-wuppertal.de.
Bewerbungsfrist: 25.05.2017
Die Ausschreibung mit allen weiteren Informationen findet sich hier.

Tagung "Design der Politik / Politik des Designs"

Gemeinsam mit Prof. Dr. Arne Scheuermann (Bern) leitet Prof. Dr. Ulrich Heinen vom 22. - 24. Mai 2017 eine Tagung zum Wechselverhältnis von Design und Politik (Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung Ingelheim)

Design produziert Politik und gehört zu deren Substanz,
Design formt die Verfahren des politischen Handelns und macht sie sichtbar,
Design prägt und gestaltet Vorstellungen und Themen, an denen sich Politik ausrichtet.

Die Tagung zeigt die konstitutive und gestaltende Funktion von Design für und in Politik aus dem Blickwinkel von Designtheorie, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften. Historische und aktuelle Strategien des Kommunikationsdesigns stehen dabei im Zentrum.
Spätestens seit die Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm ab 1957 das Analysieren und Konzipieren etwa von Werbung, Propaganda und Publizistik im Curriculum des Designstudi-ums medienübergreifend als "Visuelle Kommunikation" verankerte, kann Design nicht mehr nur als Erscheinungsform und symbolische Einkleidung von Politik gelten. Gestaltung steht seither unter dem Anspruch dazu beizutragen, gesellschaftliche Defizite zu beheben und demokratische, zivile, emanzipatorische Gesellschaften zu stärken.
Mit der Auflösung der HfG Ulm und der Zerstreuung ihrer Dozenten und Studenten dif-fundierte das Konzept der "Visuellen Kommunikation" um 1970 in die Kunstpädagogik. In der Diskussion um Medien- und Bildkompetenz in einer visuell und medienorientierten Kommunikationswelt prägt dies bis heute eine wichtige Diskurslinie des Faches.
Die Vorträge geben einen Überblick über wichtige Stationen und Methoden des Kommunikationsdesigns und loten in exemplarischen Studien die aktuelle Praxis unter dem Anspruch von gesamtgesellschaftlicher Verantwortung und Gesellschaftskritik aus. Etwa an der Gestaltung von Wahlkämpfen, an der Corporate Identity von Jobcentern, an Einspielern in Talkshows, an extremistischen Webaktivitäten oder an transkulturellen Aspekten alternati-ven Produktdesigns wird so zugleich sichtbar, was unterschiedliche Zugangsweisen von der rhetorischen Designanalyse bis zur designphilosophischen Zeitdiagnose zur Analyse und zum Verständnis des Designs der Politik und der Politik des Designs leisten können.
Die Tagung richtet sich besonders an Kunstlehrerinnen und -lehrer, die aktuelle visuelle Kommunikation als Beitrag zur politischen Gestaltung und Bildung im Blick haben und aus der historischen und systematischen Tiefe der Designgeschichte und -theorie heraus ausloten.

Nähere Informationen und die Anmeldemodalitäten finden sich hier.

Verkörperte Vorstellungsbildung in der Kunstpädagogik

Mittwoch, 18. Januar 2017 ab 18.00 Uhr
Uni Wuppertal, Raum I.15.48

Körperhaft-räumliches Vorstellen ist vor allem im Bereich des Herstellens von Plastiken, Modellen, Geräten und Bauten nötig. Es ist ein wesentliches Betätigungsfeld u.a. der Arbeit von Handwerkern, Künstlern, Designern, Ingenieuren und Architekten – und oft kann der Laie die komplexen Leistungen der Raumvorstellung von Experten auf diesem Gebiet kaum begreifen.

Körperhaft-räumliches Vorstellen ist signifikant verschieden vom zweidimensional-bildlichen Vorstellen. Im Rahmen neuerer kunstpädagogischer Theorie und Forschung wird dieser Bereich des Vorstellungskönnens neu analysiert und unter dem Aspekt des Lernens thematisiert: Wie kommen Menschen dazu, körperhaft-räumlich vorzustellen? Wie kann dieses unglaublich komplexe Vorstellungskönnen erlernt werden? Wie bilden sich körperlich-räumliche Vorstellungen? Das sind Fragen, die für die Kunstpädagogik wichtig sind.

Doch auch andere Wissenschaftsdisziplinen haben hierfür sehr elaborierte Antworten und Theorien vorgelegt. Sie weisen in dieselbe Richtung: Es sind vor allem körperhafte Entwurfs-, Herstellungs- und Gestaltungsprozesse, in denen sich basale wie komplexe Vollzüge des Raumvorstellens bilden und manifestieren. Und genau in diesen Vollzügen wird das räumliche Vorstellen auch seit Jahrtausenden gelehrt und erlernt. Im Vortrag werden basale Thesen zur Bildung verkörperter Raumvorstellung in verschiedenen kunstpädagogischen Arbeitsfeldern vorgestellt.


Winterausstellung In Arbeit 16

Vernissage Mittwoch, 14. Dezember 2016 um 18.30 Uhr
Bergische Universität Wuppertal, Gebäude I (Ebene 13), Fuhlrottstr. 10, 42119 Wuppertal
Studierende der Fachgruppe Kunst zeigen Arbeiten des laufenden Semesters aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Video und Installation. Nach der Vernissage ist die Ausstellung montags bis freitags von 7.0 bis 20.00 Uhr geöffnet.
Ausstellungsdauer: 14. Dezember - 1. Februar 2017

Interessierte können zudem unter kunst(at)uni-wuppertal.de Termine für Gruppenführungen vereinbaren.

KUNSTDIDAKTISCHE WERKSTATT TONPLASTIK: TIERE

Diese Veranstaltung richtet sich an Lehrende des Faches Kunst, die nochmal vertiefend oder ganz neu über die Möglichkeiten des plastischen Arbeitens mit Ton im Kunstunterricht der nachdenken wollen.

Wir werden im Rahmen der dreistündigen Blockveranstaltung ein Werkverfahren ins Zentrum unserer Arbeit rücken und auf der Grundlage des eigenen praktischen Arbeitens didaktische Überlegungen anstellen: Was heißt es eigentlich, auf diese Weise gestaltend zu arbeiten? Wo liegen die besonderen Herausforderungen? Wie können altersangemessene Gestaltungsaufgaben aussehen und wie kann das dazu notwendiges Wissen und Können angeeignet werden? Wie lässt sich die Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Darstellungsfähigkeit der SchülerInnen im Werkprozess weiter fördern?

Do., 17.11.2016 Vollplastik
Do., 9.2.2017 Aufbaukeramik


jeweils 17.00-20.00 Uhr


Die Blockveranstaltungen können einzeln besucht werden. Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 3.11.2016/ 26.1.2017. Unkostenbeitrag: je 25 EUR

Anmeldung/ Kontakt

Tanja Amado, OStR
Tel. +49 (0)202 439 5711
amado(at)uni-wuppertal.de


cut & go - Vom Trennen, Teilen & Zerschneiden

Katja Pfeiffer
Treppe
Holz, 260 x 200 x 160 cm, 2014, © VG Bild Kunst Bonn

27.08. – 25.09.2016

Eröffnung                Freitag, 26.08.2016 um 20 Uhr
Presserundgang    Donnerstag, 25.08.2016 um 12 Uhr
                                 in Anwesenheit der Kuratorin und einiger Künstlerinnen und Künstler

Die Ausstellung „cut & go“ vereint künstlerische Arbeiten auf Papier, mixed-media, performative Herangehensweisen, Skulptur und installative Beiträge. Präsentiert werden Kunstwerke, die sich durch
Teilen, Schneiden und Trennen im weitesten Sinne auszeichnen.


Cut & go – es klingt kurz und knackig, schnell und simpel. Materialien werden getrennt, zerteilt, zerschnitten. Auf den ersten Blick einfach, banal und alltäglich. Addieren sich im künstlerischen Arbeitsprozess zu
diesen scheinbar simplen Verfahrensweisen verschiedene Arbeitsmaterialien und individuelle Techniken
des Trennens, Teilens und Zerteilens hinzu, ergibt sich ein unüberschaubar weites Spektrum.

Wie gehen Künstlerinnen und Künstler mit den entstehenden Materialteilen, den Leerstellen und Brüchen
um? Was geschieht mit den Schnittstellen und -teilen? Werden sie neu kombiniert, zusammengefügt und
transformiert oder werden sie lediglich zu Resten, ja sogar zu Abfall? Hinterlassen sie Lücken? Oder bilden
gerade diese Leerstellen das eigentliche Werk?

Das zentrale Interesse der Ausstellung liegt auf den unterschiedlichen Herangehensweisen der einzelnen
KünstlerInnen, ihrer künstlerischen Haltung und ihren individuellen inhaltlichen Fragestellungen. Konzeptionelle Positionen, die trotz oder gerade wegen der Verwendung von trennenden Gestaltungsmitteln auf
ihrer inhaltlichen Ebene auch eine politische oder gesellschaftskritische Dimension erreichen können.
Denn jeder Schnitt hinterlässt nicht nur auf der materiellen Ebene Brüche, Lücken und Leerräume, sondern
wirft Fragen nach individueller und gesellschaftlicher Vergangenheit und Zukunft auf.
(Anett Frontzek)

Teilnehmende KünstlerInnen
Petra Johanna Barfs (Frankfurt am Main)
Regula Dettwiler (Wien)
Andrea Pesendorfer (Wien)
Katja Pfeiffer (Wuppertal/Berlin)
Hansjörg Schneider (Berlin)
Holger Stark (Rostock/Klein Warin, Mecklenburg)
Ella Ziegler (Kassel/Berlin)

INFORMATION
Künstlerhaus Dortmund
Sunderweg 1, 44147 Dortmund
www.kh-do.de

EINTRITT
frei

Kunst- und Museumsnacht Wuppertal 2016

Anlässlich der Kunst- und Museumsnacht 2016 öffnen die Wuppertaler Galerien und Museen wieder ihre Pforten. Auch das Fach Kunst der Bergischen Universität Wuppertal wird wieder im Bildhauer-Atelier vertreten sein.

Der Eintritt ist wie jedes Jahr überall gebührenfrei.

1. Juli 2016
18.00 – 24.00 Uhr

www.museumsnacht-wuppertal.de/
Programmübersicht (pdf)

Bildhauer-Atelier Uni Wuppertal

Laura Adams

[ku:l]
Im Bildhauerei Atelier der Bergischen Universität Wuppertal zeigen die Teilnehmer an der Nacht der Museen auch in diesem Jahr wieder wie vielfältig das Spektrum der künstlerischen Praxis im Fach Kunst ist. In den Ateliers und Werkstätten entstehen gegenständliche wie abstrakte Malereien, Zeichnungen, bildhauerische und installative Arbeiten sowie Fotografien und Videos. Die gezeigten Werke sind ein Ausschnitt aus der vom 8. Juni bis 15. Juli dauernden Semesterausstellung "Screenshot" auf dem Campus Grifflenberg. Die Auswahl von künstlerischen Arbeiten der Studierenden Laura Adams, Lisa Mrozinski, Lisa Wisse, Josef Kirschner, Marc Kox, Marita Speen, Martina Verbocket, Robin Laszig, Sebastian Lenz, Benedikt Post, Tim Sandow und Vanessa Wiemer stehen exemplarisch für die große Bandbreite der künstlerischen Entwicklungsmöglichkeiten während des Studiums.

Barbetrieb ab 17 Uhr mit open end

Bildhauer-Atelier Uni Wuppertal
Friedrich-Ebert-Straße 119a
42117 Wuppertal

x T: Armin Hartenstein, Katharina Jahnke, Jan Kämmerling, Julia Kröpelin, Katja Pfeiffer, Christian Pilz

18.06. - 23.07.2016
Vernissage: 18.06.2016, 18:00 - 21:00 Uhr

x T

auf Initiative der durch die Galerie Martin Mertens vertretenen Künstlerin Katja Pfeiffer werden in der Gruppenausstellung xT sechs künstlerische Positionen vereint, in denen die spezifischen Übergänge zwischen Fläche und Raum wesentlich sind. Das gebaute oder dargestellte Relief ist eine sowohl formal als auch inhaltlich gemeinsame Dimension der verschiedenen Arbeitsansätze. Die Werke vereint gewissermaßen das Bestreben, von der Wand aus den Raum zu erobern.

GALERIE  MARTIN MERTENS
Linienstraße 148 ▪ 10115 Berlin

www.martinmertens.com

„Bad Painting“: Ausstellung von Tim Sandow

Die 25. Kunstausstellung im Rektoratsgebäude der Bergischen Universität wurde am 31. Mai mit den Arbeiten von Tim Sandow eröffnet.

Die Ausstellung ist bis zum 10. August in Gebäude B, Ebene 08 zu sehen.
Zum Artikel der Pressestelle link.

 

Petition Initiative Baudenkmal Döppersberg

Die Fachgruppe Kunst unterstützt den Aufruf der Initiative Baudenkmal Döppersberg für die historisch korrekte Sanierung der Fassade des zentralen Bahnhofsgebäudes von 1848 im Rahmen der aktuellen Neugestaltung des Hauptbahnhof am Döppersberg. Ohne die von der Initiative geforderte Wiederherstellung der Rundbögen im Sockelgeschoß des Bauwerks wirkt die gesamte Architektur mit ihrem überhöhten Mittelrisalit wie eine gebaute Karikatur. Die Petition ist daher ein Beispiel für bürgerschaftliches Engagement, um die im Kunststudium vermittelten Pinzipien etwa zugunsten der Qualität der gebauten Umwelt wirksam werden zu lassen.
Webseite mit Petition: www.grosserbahnhofwuppertal.de
Direkt zur Petition: https://www.change.org/p/hannelore-kraft-ministerpräsidentin-des-landes-nordrhein-westfalen-denkmalgerechte-rekonstruktion-eines-industriekulturdenkmals-von-nationaler-bedeutung
Aktuelle Informationen und Dialog auf Facebook: https://www.facebook.com/grosserbahnhofwuppertal-826481074156135/
Man kann der Aktion auch helfen, indem man diese Links über Rundmails, Newsletter etc. weiterverbreitet.

Screenshot 16

Vernissage Mittwoch, 8. Juni 2016 um 18.30 Uhr

Bergische Universität Wuppertal, Gebäude I (Ebene 13), Fuhlrottstr. 10, 42119 Wuppertal
Studierende der Fachgruppe Kunst zeigen aktuelle Arbeiten der künstlerischen Praxis aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Video und Installation.

Nach der Vernissage ist die Ausstellung montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Ausstellungsdauer: 8. Juni - 8. Juli 2016

Interessierte können zudem unter kunst(at)uni-wuppertal.de Termine für Gruppenführungen vereinbaren.

Transkulturelle Beziehungen, globale Biographien – islamische Kunst?

Ausstellungsparcours zu transkulturellen Geschichten von Objekten im Museum für Islamische Kunst ab dem 29. April 2016

Wie kommt die Fassade eines Wüstenschlosses nach Berlin? Wieso stellt ein Gemälde den Papst auf einem arabischen Teppich dar? Welches geheime Wissen wanderte aus dem Irak bis nach Italien? Ein Ausstellungsparcours im Museum für Islamische Kunst zeichnet nach, wie unterschiedlichste Objekte über verschiedene Kontinente gewandert sind und wie Motive, Formen und Herstellungstechniken ein Netzwerk von Bezügen zu verschiedensten Kulturen verraten, die man heute vielleicht nicht unbedingt mit „islamischer Kunst“ in Verbindung bringen würde. So will der Parcours, der ab dem 29. April als Teil der Dauerausstellung zu verfolgen ist, heutige Vorstellungen kultureller Grenzen  in Frage stellen.
 
Entwickelt wurde der Parcours von dem Projekt „Gegenstände des Transfers“ im Rahmen des an der Freien Universität Berlin angesiedelten Sonderforschungsbereichs „Episteme in Bewegung“ in Kooperation mit dem Museum für Islamische Kunst. Das Projekt wurde von Vera Beyer geleitet, die akademische Rätin für Kunstgeschichte an der Bergischen Universität ist.

Mehr Informationen zum Projekt:

www.objects-in-transfer.sfb-episteme.de

Kurzfilm

Kunstlehrerbildung praktisch: Schüler stellen an der Uni aus

Stolz kamen Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 9 des Gymnasiums am Kothen zur Eröffnung ihrer ersten Kunst-Ausstellung an der Fakultät Design und Kunst der Bergischen Universität Wuppertal. Kunststudentin Christina Trommer hatte in mehrwöchigem Kunstunterricht mit den Schülern der Klasse 7 das Zeichnen von Köpfen systematisch erarbeitet, was in der Illustration einer Jugendgeschichte mündete. Zudem hatten die 9.-Klässler unter ihrer Anleitung ungegenständliche Skulpturen geschaffen, mit denen abstrakte Begriffe wie „organisch“ oder „aggressiv“ dargestellt werden sollten.

Nun kamen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern, zudem Lehrerinnen und Lehrer,  die Schulleitung des Gymnasiums sowie zahlreiche Studierende und Lehrende des Faches Kunst zur Ausstellungseröffnung, um die entstandenen Arbeiten zu würdigen, die von Christina Trommer in einer eindrucksvollen Hängung präsentiert wurden. „Zeichnen lernen heißt vor allem, Vorstellungen zu bilden und diese dann umzusetzen“, so fasste die Studentin in ihrer Eröffnung ihr kunstpädagogisches Anliegen zusammen: „Je mehr zeichnerische Vokabeln mir zur Verfügung stehen, desto größeren Gestaltungsspielraum habe ich in dem, was ich ausdrücken kann. So hieß es für uns: Vokabeln lernen mit Reißkohle.“ Diese Lernprozesse wurden didaktisch wohlbegründet und äußerst variantenreich angeregt.

Wie Jochen Krautz, Professor für Kunstpädagogik, hervorhob, wird „an den Zeichnungen und Skulpturen sichtbar, dass hier sehr produktive und erfolgreiche Lernprozesse stattgefunden haben.“ Zur Eröffnung dieser ersten Ausstellung der Fakultät zum kunstpädagogischen Arbeiten würdigte er das große Engagement der Studentin ganz außerhalb von Modulen und Leistungspunkten. Das Fach Kunst sieht hierin ein Modell für künftige Kooperationen des Lehrgebiets Kunstpädagogik mit Schulen, in dem Studierende und Schüler voneinander lernen können.

Die Ausstellung ist bis zum 22. April 2016 im Erdgeschoß des Gebäude I zu besichtigen.

www.presse.uni-wuppertal.de

Ausstellung von Prof. Katja Pfeiffer "Terre Motor - Welt im Bau"

Maison Bourgeoise III, 2014, MDF, 314 x
544 cm © VG Bild Kunst Bonn 2016
Nr. 10 (Kurokawa Plug In), 2012, Rigips,
Holz, Kunststoff, Metall, Pappe, 47 x 45 x
11 cm © VG Bild Kunst Bonn 2016
Nr. 7 (Parabol), 2012, Rigips, Pappe,
Holz, Kunststoff, Metall, 45 x 50 x 12 cm © VG Bild Kunst Bonn 2016
Treppe, 2014, Holz, 260 x 200 x 160 cm © VG Bild Kunst Bonn 2016
Terre Motor Modell 1, 2016, Pappe, 17 x
29 x 6 cm (Detail) © VG Bild Kunst Bonn 2016

Zentrales Thema im Werk Katja Pfeiffers ist die Architektur: Nicht unverrückbar fest gefügt, sondern als fragiles Konstrukt oder wild wucherndes Baugewächs. Ihre Arbeiten sind vom 2. April bis zum 8. Mai 2016 im Kunstverein Wilhelmshöhe in Ettlingen zu sehen. Katja Pfeiffer ist seit 2006 Professorin für Kunst mit dem Schwerpunkt künstlerische Praxis an der Bergischen Universität Wuppertal.

Ausstellungseröffnung
Freitag 1. April 2016, 19 Uhr
Ausstellung
2. April bis 8. Mai 2016

Rahmenprogramm
Sonntag, 24. April, 15 Uhr: Künstlergespräch
Sonntag, 8. Mai, 17 Uhr: Finissage

Adresse
Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen e. V.
Schöllbronner Straße 86
76275 Ettlingen

Mi bis Sa: 15 - 18 Uhr
So: 11 bis 18 Uhr

Eintritt frei

Weitere Informationen

Tagung "Bildkünste zwischen dem Nahen Osten und Europa"

Opferung Isaaks, Aleppozimmer, Aleppo 1600-1603, Museum für Islamische Kunst, Berlin
© Museum für Islamische Kunst Berlin

Priv.-Doz. Dr. Vera Beyer und Prof. Dr. Ulrich Heinen leiten vom 2. - 4. Mai 2016 eine Tagung zu den "Bildkünsten zwischen dem Nahen Osten und Europa. Transfers, Bezüge, Abgrenzungen" (Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung Ingelheim)
Mit dem Naherücken der Kulturen Europas und des Nahen Ostens etwa durch globale Informations-, Ökonomie-, und Migrationsbewegungen gewinnen alte Debatten um Bilder und den Umgang mit ihnen täglich neue politische Brisanz. Als grundlegender Beitrag zur bildpolitischen Bildung kann ein kunsthistorischer Blick auf die Geschichte der Bezüge zwischen den Bildkünsten der beiden Regionen helfen, diesen Diskurs differenziert zu führen.

Nähere Informationen und die Anmeldemodalitäten finden sich hier.

Übergabe des Stella-Baum-Preises an Florian Kulinna

Ausstellung des Preisträgers im Rektorat eröffnet am 19.1.2016.
Zum Artikel der Pressestelle link.
 

Kunstpädagogischer Tag NRW

Entwerfen & Gestalten. Praxis und Didaktik angewandter Gestaltung im Kunstunterricht
am 21. September 2015.
Der große Fortbildungstag des BDK - Fachverband für Kunstpädagogik
für Kunstlehrerinnen und -lehrer aus ganz NRW findet in diesem Jahr in Kooperation mit der Fachgruppe Kunst der Bergischen Universität Wuppertal statt.
Gemeinsam mit der Abteilung Industrial Design und der Fachgruppe Mediendesign und Raumgestaltung wird ein attraktives Programm geboten, das Felder angewandter Gestaltung in Vorträgen und praktische Workshops für den Kunstunterricht erarbeitet.

Alle Studierenden sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Programm: http://www.bund-deutscher-kunsterzieher-nrw.de/upload/kpt_wuppertal/kupaeta_final_web-2.pdf
Anmeldung: http://www.bund-deutscher-kunsterzieher-nrw.de/front_content.php?idcat=30

 

 

Ausstellungskataloge des Faches Kunst

Die Ausstellungskataloge des Faches Kunst können hier heruntergeladen werden:

Screenshot 2015

InArbeit 2014/15

Screenshot 2014

InArbeit 2013/14

Ausstellungseröffnung screenshot 2015

Mittwoch, 3. Juni 2015 um 18.00 Uhr
Bergische Universität Wuppertal, Gebäude I (Ebene 13), Fuhlrottstr. 10, 42119 Wuppertal
Studierende der Fachgruppe Kunst zeigen Arbeiten des laufenden Semesters aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Video und Installation. Initiiert von Prof. Katja Pfeiffer und Armin Hartenstein, findet die Ausstellung bereits zum achten Mal an der BUW statt. Interessierte können zudem unter kunst(at)uni-wuppertal.de Termine für Gruppenführungen vereinbaren.

Nach der Vernissage ist die Ausstellung montags bis freitags von 7.0 bis 20.00 Uhr geöffnet.
Ausstellungsdauer: 3. Juni -10. Juli 2015

Kunst jetzt auch als Vollstudiengang

Seit Ss 2015 ist der Teilstudiengang Doppelfach Kunst im Studiengang Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen eingerichtet. Die Einrichtung des Teilstudiengangs Doppelfach Kunst im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts wird zum Ws 2015/2016 erfolgen.
Der neue Teilstudiengang ist in Bachelor und Master nur in Verbindung mit dem Teilstudiengang Kunst zu studieren. In dieser Kombination ist an der Bergischen Universität Wuppertal erstmals ein Vollstudium des Faches Kunst möglich.
Nähere Informationen finden sich hier.

Kunst jetzt auch für das Lehramt mit sonderpädagogischer Förderung

Zum Ss 2015 wird der Teilstudiengang Kunst im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Education - Sonderpädagogische Förderung eingerichtet.
Die Einrichtung des Teilstudiengangs Kunst im Studiengang Master of Education - Sonderpädagogische Förderung wird voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres erfolgen:
Nähere Informationen finden sich hier.

Blind-Date-Painting

Wuppertaler und Bremer Kunststudenten in der Kunsthalle Barmen
Ausstellung: 20.-25. Januar 2015
Präsentation der Ergebnisse einer künstlerischen Zusammenarbeit von Studenten der Hochschule für Künste, Bremen (Klasse Prof. Heike Kati Barath), und der Bergischen Universität Wuppertal, Fachgruppe Kunst (Prof. Katja Pfeiffer) Anlässlich ihrer Ausstellung "Du auch hier" hat die Berliner Künstlerin Heike Kati Barath eine Kooperation ihrer Klasse der Hochschule für Künste Bremen mit Wuppertaler Kunststudenten initiiert. Vom 20. bis 25. Januar 2015 zeigt die Kunsthalle Barmen die in dem "Blind-Date-Painting" Experiment entstandenen Arbeiten, bei dem die Studenten und beide Professorinnen angefangene bzw. nicht fertig gestellte Arbeiten ausgetauscht und der Kollegin/dem Kollegen jeweils zum weiterarbeiten bzw. fertig stellen überlassen haben!

„Imago – Forschungsverbund Kunstpädagogik“ gegründet

Anläßlich eines Forschungscolloquiums an der Fakultät für Design und Kunst der Bergischen Universität Wuppertal wurde am 16. Mai 2014 der Forschungsverbund Kunstpädagogik Imago gegründet. Beteiligt sind hieran zunächst Prof. Dr. Alexander Glas (Universität Passau), Prof. Dr. Ulrich Heinen (Bergische Universität Wuppertal), Prof. Dr. Jochen Krautz (Bergische Universität Wuppertal), Prof. Dr. Gabriele Lieber (Pädagogische Hochschule der FH Nordwestschweiz), Prof. Dr. Monika Miller (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg), Prof. Dr Hubert Sowa (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg) und Prof. Dr. Bettina Uhlig (Stiftung Universität Hildesheim).
Dabei signalisiert der Name „Imago“ die zentrale Bedeutung des Bildes für die Bildung von Wahrnehmungs-, Vorstellungs-, Darstellungs- und Mitteilungsvermögen im Kunstunterricht.
Die Gründung ist Folge einer schon länger währenden Kooperation in Forschung und Promotionsförderung der beteiligten Wissenschaftler, aus der bereits zahlreiche Publikationen hervorgegangen sind. Ziel des Forschungsverbundes ist die Stärkung einer historisch-systematischen wie anthropologisch-hermeneutischen Grundlagenforschung in der Kunstpädagogik. Dabei werden insbesondere auch Prozesse des bildhaften Gestaltens bei Kindern und Jugendlichen in ihrer kunstdidaktischen Relevanz mit innovativen Forschungsmethoden untersucht sowie gestaltungssystematische Aspekte der Kunst in Geschichte und Gegenwart in ihrer Bedeutung für die Kunstpädagogik analysiert. Darauf bauen zahlreiche Forschungsvorhaben zur kunstdidaktischen Unterrichtsforschung auf, die in curricularer Orientierung die Arbeitsfelder des Kunstunterrichts empirisch untersuchen und didaktisch neu strukturieren.
Die kooperativ betriebene Forschung zielt auf eine systematische Refundierung der Kunstpädagogik und eine daraus folgende Neuorientierung der Kunstdidaktik, wozu bereits zahlreiche Publikationen der beteiligten Wissenschaftler vorliegen bis hin zu einer äußerst erfolgreichen dreiteiligen Schulbuchreihe für das Fach Kunst.
Am Colloquium an der Fakultät für Design und Kunst der Bergischen Universität Wuppertal nahmen neben den beteiligten Professoren mehr als zwanzig Doktorandinnen und Doktoranden teil. „Hieran wird deutlich, wie wichtig dem Forschungsverbund die Nachwuchsförderung ist“, so Prof. Dr. Jochen Krautz, auf dessen Einladung die Tagung stattfand: „Dies wird regelmäßig fortgesetzt. Zudem wird der Forschungsverbund seine Publikationstätigkeit in einer eigenen Schriftenreihe bündeln und so im Fachdiskurs platzieren."

Die Gründungsmitglieder des IMAGO - Forschungsverbund Kunstpädagogik (v.l.n.r.): Prof. Dr. Alexander Glas, Prof. Dr. Bettina Uhlig, Prof. Dr. Monika Miller, Prof. Dr. Jochen Krautz, Prof. Dr. Gabriele Lieber, Prof. Dr. Ulrich Heinen (nicht im Bild: Prof. Dr. Hubert Sowa)

Inhaltlich verantwortlich: Sprecher der Fachgruppe Kunst.