| | |

Mappe

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bewerbungsfrist WS 2021/22
Der Ablauf des Eignungsfeststellungsverfahrens ist in diesem Jahr wegen Corona verändert worden:
Bitte erstellen Sie zu Ihren Arbeiten EIN übersichtliches pdf.

Hinweise zum Erstellen des pdfs

  • Fotografieren Sie Ihre Arbeiten und fügen Sie sie in ein Powerpoint-Dokument ein und exportieren dieses als pdf.
  • Es gibt viele weitere Programme die es erlauben, mehrseitige PDF-Dokumente aus Fotos zusammenzustellen und direkt zu exportieren, z.B. von Adobe.
  • Fotografieren Sie die Arbeiten tagsüber in Fensternähe ohne direkte Sonneneinstrahlung, dann kann man sie am besten erkennen.
  • Kleinere Blätter und Skizzenbuchseiten werden womöglich besser gescannt und in dem pdf platziert.
  • Bitte vermerken Sie die Größenangaben unterhalb der Abbildungen sowie das Material und den Entstehungszeitraum (z.B. Öl auf Leinwand, 83 x 73 cm, 2020).
  • Die Datei muss vor dem Upload wie folgt benannt werden: Nachname_Vorname_Mappe_KU2021.pdf

 -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Hinweise zur Erstellung einer Bewerbungsmappe
zum Nachweis der künstlerisch-gestalterischen Eignung im Teilstudiengang Kunst

Die Bewerbungsmappe sollte das persönliche Interesse an künstlerischer Arbeit zeigen und die Beherrschung von Grundlagen insbesondere in den Bereichen Grafik und Malerei nachweisen.

Die Anzahl der eingereichten Arbeiten darf die Mindestmenge von zwanzig Originalen gerne überschreiten. Auch Skizzenbücher dürfen eingereicht werden und werden als eine Arbeit gewertet, wobei es sich empfiehlt, darin besonders spannende Seiten zu kennzeichnen. Die Arbeiten müssen nicht auf Passepartouts aufgezogen sein und sie müssen auch kein einheitliches Format haben.

Die Arbeitsproben sind unverglast und ungerahmt in einer Sammelmappe einzureichen und dürfen das Format DIN A0 nicht überschreiten. Gerahmte Arbeiten und Mappen oder Arbeiten über dem Format DIN A0 können nicht angenommen werden.
Größere und dreidimensionale Arbeitsproben sind stattdessen nur durch Fotografien (mehrere Ansichten) zu dokumentieren, die der Mappe als Ausdruck oder Abzug beizufügen sind. Leinwände sind abgespannt ohne Keilrahmen der Mappe beizufügen und ab einem Format über DIN A0 ebenfalls durch Fotografien zu dokumentieren.

Fotografisch dokumentierte Arbeiten werden nicht als Originalgrafik oder -malerei gezählt und werden somit auch nicht bei der Gesamtzahl der eingereichten Original-Arbeiten berücksichtigt. Dasselbe gilt für künstlerische Fotografien und Druckgrafiken.
Signaturen und Datierungen stehen idealerweise auf den Rückseiten der Arbeiten.

Für die Vorbereitung einer Mappe sollten sich die Bewerbungskandidaten und -kandidatinnen möglichst intensiv mit einigen wenigen Themen auseinandersetzen. Es ist wünschenswert, dass das persönliche Interesse an den abgebildeten Gegenständen auf konstruktive Weise sichtbar und die Begeisterung für künstlerisches Arbeiten und Kunst auch jenseits des schulischen Kontexts erkennbar wird. Im günstigsten Fall zeigen die Arbeiten die Fähigkeit, sich auf einige wenige Objekte oder thematische Zusammenhänge zu konzentrieren, sich ein Thema selbständig zu erarbeiten und ihm eigene Sichtweisen abzugewinnen. Anhand von Serien können Entwicklungsschritte deutlich gemacht werden. Dabei ist es erfahrungsgemäß sinnvoller, sich mit der realen Umgebung zu befassen, als fotografische Vorlagen zu verwenden. (Porträt- und Aktzeichnen beispielsweise sollte also besser nicht anhand von Abbildungen aus Internet- und Zeitschriftenquellen geübt werden, sondern unbedingt am „lebenden Objekt“ in Aktzeichenkursen oder ähnlichem.)

Im grafischen wie im malerischen Bereich sollen die Arbeiten zeigen, dass die Bewerberin oder der Bewerber über grundlegende Darstellungsweisen der sichtbaren Wirklichkeit sicher verfügt. Damit schließt sich das Kopieren nach Vorlagen aus. Ebensowenig sinnvoll ist die gedankenlose Übernahme von konventionellen Inhalten, Klischees, gestalterischen Schematismen und Effekten sowie inhaltliche Überfrachtung. (Das heißt auf kitschige Postkartenmotive, Comic- und Fantasyillustrationen, Kopien historischer Kunststile, Abzeichnen von Werbegrafik, Socialmedia-, Boulevard- und Filminhalten, usw. sollte besser zugunsten der durchaus ebenfalls spannenden Realität verzichtet werden. Ausführliche schriftliche Erläuterungen sowie Titel braucht es nicht.).

Vielmehr sollten die zeichnerischen Arbeiten das Bemühen zeigen, sichtbare Sachverhalte vor den Objekten oder Situationen zu klären. Die Zeichnungen sollen also je nach dem die Proportionen, Licht und Schatten, Materialität und Räumlichkeit der Dinge sowie deren Anordnung im Raum aufzeigen. Auch die Erprobung von Darstellungsvarianten, etwa durch unterschiedliche Kompositionen, spannende Kombinatorik und ungewöhnliche Ausschnitte ist sinnvoll. Im Bereich Malerei sollte deutlich werden, dass der Umgang mit Farbe aus der Beobachtung und aus dem Malprozess erwächst. Hier geht es um die Erprobung der Möglichkeiten von Farbmischung, Farbmodulation, Farbauftrag, etc. Auch für die Konzentration auf solche malerischen Prozesse hilft eine reduzierte Thematik. Gerne dürfen für die Arbeiten der Mappe die verschiedensten zeichnerischen und malerischen Techniken, Materialien und Untergründe zur Anwendung kommen.

Diese Vorgaben sind nicht verbindlich - gute Bewerbungsmappen können durchaus von ihnen abweichen: Überzeugen Sie uns!

Wir empfehlen, die Mappenberatung des Studiengangs rechtzeitig zu nutzen, also nicht erst wenige Wochen vor dem angestrebten Bewerbungstermin. Private Mappenberatungstermine werden im Regelfall nicht angeboten. Die Termine für Beratung und Information u.a. im Rahmen der Mappenberatungen finden sich hier.

 

Inhaltlich verantwortlich: Sprecher der Fachgruppe Kunst.