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Studium aktuell

Lehrveranstaltungen in 'Vertiefung Kunstgeschichte/Kunstwissenschaften' des WiSe 2022/2023

Für alle Veranstaltungen zu „Vertiefung Kunstgeschichte/ Kunstwissenschaften“ des WiSe 2022/2023 liegen überraschenderweise erheblich mehr Anmeldungen vor, als jeweils Plätze vorhanden sind.
Um dennoch allen Interessierten die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Lehrveranstaltung der entsprechenden Modulkomponente zu bieten und die Studierbarkeit der Studiengänge vollständig zu gewährleisten, werden

  1. zu der Veranstaltung von Frau PD Dr. Doris Lehmann („Schöner wohnen und Homeoffice. Künstlerhäuser vor 1850“) nur diejenigen zugelassen, die sich zu dieser Veranstaltung in Verbindung mit der Anmeldung zu der mit dieser Veranstaltung verbundenen Pflichtexkursion angemeldet haben. Für alle anderen wird für dieselben Modulkomponenten eine weitere Veranstaltung bei Herrn Prof. Dr. Michael Rohlmann mit dem Thema „Jacques-Louis David: Malerei im Zeitalter der Französischen Revolution“ angeboten: Mi. 12:15-13:45 Uhr. Die Anmeldung hierzu ist ausschließlich per Mail an rohlmann@uni-wuppertal.de möglich. Diese Veranstaltung findet nur statt, wenn bis zum 9. Oktober mindestens zehn Anmeldungen vorliegen.
    Falls Sie zu dem Seminar von Frau Lehmann angemeldet sind, aber an dem neuen Termin wegen Überschneidungen zu anderen Pflichtlehrangeboten nicht teilnehmen könnten, so teilen Sie dies bitte mit Angabe und Nachweis des Grundes bis zum 2. Oktober 2022 per Mail an rohlmann@uni-wuppertal.de mit.
  2. zum Thema „Mittelalterliche Tafelmalerei in Deutschland – Religiöses Selbstverständnis und mediale Strategien“ bei Frau PD Dr. Iris Grötecke für dieselben Modulkomponenten nunmehr insgesamt zwei Lehrveranstaltungen mit demselben Thema angeboten: Mo., 14:15-15.45 Uhr (Gruppe A, wie bisher angekündigt) und Mo., 12:15-13:45 Uhr (Gruppe B, neu eingerichtet). Falls Sie zu dem Seminar von Frau Grötecke angemeldet sind, aber an dem neuen Termin wegen Überschneidungen zu anderen Pflichtlehrangeboten nicht teilnehmen könnten, so teilen Sie dies bitte mit Angabe und Nachweis des Grundes bis zum 2. Oktober 2022 per Mail an rohlmann@uni-wuppertal.de mit.
  3. zum Thema „Was heißt Gegenwartskunst“ bei Herrn Dr. Peter Lodermeyer für dieselben Modulkomponenten nunmehr insgesamt zwei Lehrveranstaltungen mit demselben Thema angeboten: Di., 10:15-11:45 Uhr (Gruppe A, wie bisher angekündigt) und Di. 12:15-13:45 Uhr (Gruppe B, neu eingerichtet). Falls Sie zu dem Seminar von Herrn Lodermeyer angemeldet sind, aber an dem neuen Termin wegen Überschneidungen zu anderen Pflichtlehrangeboten nicht teilnehmen könnten, so teilen Sie dies bitte mit Angabe und Nachweis des Grundes bis zum 2. Oktober 2022 per Mail an rohlmann@uni-wuppertal.de mit.

Bitte beachten Sie, dass auch zu dem Seminar von Frau Dr. Karin Weckermann nur 30 Studierende zugelassen werden können, hier aber die kurzfristige Einrichtung einer zusätzlichen Lehrveranstaltung leider nicht möglich ist. Falls Sie zu dem Seminar von Frau Weckermann angemeldet sind und für den unmittelbar bevorstehenden Abschluß Ihres Studiums eine Veranstaltung zu dieser Modulkomponente zwingend in diesem Semester absolvieren müssen, teilen Sie dies bitte mit dem entsprechenden Nachweis bis zum 2. Oktober 2022 per Mail an rohlmann@uni-wuppertal.de mit.

Die Verteilung auf die Lehrveranstaltungen sowie die Nachricht über die Zulassung bzw. Nicht-Zulassung erfolgt am 5. Oktober auf Grundlage Ihrer Rückmeldungen unter Anwendung der Ordnung über die Zulassung zu teilnehmerbeschränkten Lehrveranstaltungen der Bergischen Universität Wuppertal vom 28. Februar 2007, zuletzt geändert am 25. Oktober 2007.


In der Lehrveranstaltung "Grafik (Druckgrafik) - Vertiefung" im WiSe 2022/2023 bei Bastian Haase sind noch Plätze frei

Entgegen der ursprünglichen Angaben im Vorlesungsverzeichnis ist die Veranstaltung für mindestens 15 Studierende geöffnet. Die Veranstaltung findet als Blockseminar am 14.10.22, 15.10.22 und 21.10.22 von 9:30 - 18:00 Uhr sowie am 22.10.22 von 9:30 - 16:00 Uhr statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail an (haase@uni-wuppertal.de) und erscheinen Sie zur ersten Sitzung.


Schriftliche Prüfungen im SoSe 2022 (5. bis 9. September 2022)

Der Prüfungsplan für die schriftlichen Prüfungen im SoSe 2022 (5. bis 9. September 2022) wurde bekanntgeben (siehe unter: https://www.kunst.uni-wuppertal.de/home/pruefungen/pruefungsorganisation#kun5).


Erfassung der unbenoteten Studienleistungen (USL) SoSe 2022

Den Link zum USL-Tool finden Sie hier: https://www.kunst.uni-wuppertal.de/usl

Im Fach Kunst wird ein Online-Tool (sog. USL-Tool) eingesetzt, mit dessen Hilfe wir Ihre unbenoteten Studienleistungen erfassen. Die eingetragenen Daten werden vom Sekretariat Kunst mit den Listen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der entsprechenden Lehrveranstaltungen verglichen. Bei Erteilung der Leistung nach Maßgabe des/der Lehrenden wird daraufhin der Leistungsschein generiert und von uns an das ZPA übermittelt. D.h. Sie sind für das rechtzeitige und korrekte Eintragen Ihrer Daten verantwortlich, damit Ihre Nachweise erstellt werden können.

Bitte tragen Sie daher Ihre unbenoteten Studienleistungen bis zum 31.08.22 ein. Ausgenommen sind die unbenoteten Studienleistungen der Kunstpraxis; diese werden mit der entsprechenden MAP zusammen verbucht. In dringenden Fällen, wenn die USL wegen Anträgen o.Ä. früher verrechnet werden müssen, schreiben Sie bitte eine Mail an: kunst@uni-wuppertal.de

Im Folgenden eine kurze Hilfestellung zur Nutzung des USL-Tools:

  1. Melden Sie sich mit Ihrer Matrikelnummer, Ihrem Vor- und Nachnamen an. Die Hinweise zum Datenschutz müssen dabei zur Kenntnis genommen und mittels der Checkbox bestätigt werden.
  2. Auf der nachfolgenden Seite können neue Leistungen erfasst werden. Dabei sind alle Eingabefelder auszufüllen. Achten Sie bitte darauf, dass die Veranstaltungsbezeichnung eindeutig ist.
  3. "Eintrag hinzufügen" speichert den Eintrag und bestätigt die Angaben per E-Mail.

Für Korrekturen von fehlerhaften Angaben (z.B. Angabe einer falschen Prüfungsordnung) bitte die Leistung noch einmal korrekt eingeben. Der aktuellste Eintrag wird gewertet.


Ankündigung der Vorbereitungsveranstaltung zur documenta-Exkursion

Am kommenden Donnerstag, den 30. Juni 2022 findet die vorbereitende Veranstaltung zur Exkursion zur documenta 15 statt: Vortrag „documenta Geschichte(n)“ und anschließende Diskussion von und mit Christoph Westermeier (I.13.70 (HS 27), 17:00 Uhr).

Derzeit findet die 15. documenta in Kassel statt. In den deutschen Medien wird sie als antisemitisch und kollektivistisch besprochen und scharf kritisiert.
Anhand der documenta 15 lässt sich aber auch nachvollziehen, wie der Kunstbegriff neu verhandelt wird und das künstlerische Kollektiv für Irritationen sorgt.

In dem Vortrag „documenta Geschichte(n)“ wird ein Blick auf die wechselhafte und teils problematische Geschichte der documenta geworfen. Das Konzept des „Museums für 100 Tage“ wird dabei vorgestellt und anderen Konzepten aus der Vergangenheit der documenta gegenübergestellt. Der Vortrag ist eine kritische Einstimmung auf unsere Exkursion.

Wenn wir Kritik üben wollen sollten wir uns gerade als Studierende selbst ein Bild machen. In der Tat hält die documenta 15 äußerst kritische Punkte bereit, was die Dringlichkeit unterstreicht diese zu reflektieren. Die Entfernung antisemitischer Inhalte erfolgte zurecht und die sich anschließenden Reaktionen zeigen die Notwendigkeit die Diskussion kenntnisreich zu führen besonders eindringlich. Erkenntnis entsteht jedoch nicht durch die bloße Reproduktion von bereits Gesagtem, sondern sollte ganz besonders bei angehenden Lehrenden aus eigener Anschauung entstehen.

Die documenta 15 wird zwar ausführlich in Frage gestellt aber abgesagt ist sie noch nicht. Es ist und bleibt eine öffentliche Ausstellung.

Um sich an der Diskussion zu beteiligen bedarf es auch und gerade im professionellen Kontext eines eigenen Eindrucks, wie ihn sich in den ersten Tagen der Eröffnung eben dasjenige Fachpublikum erworben hat, das inzwischen die Feuilletonspalten füllt. Um Stellung zu beziehen sollten sich Studierende nicht lediglich auf Medienbeiträge berufen können, sondern sich selbständig einen Überblick verschaffen um - über den schieren Boykott hinaus - gegebenenfalls einen eigenen kritischen Beitrag leisten bzw. veröffentlichen zu können.

Bazon Brock sagte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk am 21. Juni 2022: Diese documenta „ist die Beste, da sie die aktuelle Situation der Weltlage abbildet, sie ist die Gefährlichste, sie ist die Folgenreichste, sie ist damit auch die zu Beachtenste. Jetzt kann man nicht mehr davon absehen, pronunzierte Stellung zu beziehen.“
Es lohnt sich auch ein Blick in die New York Times, die am 24. Juni 2022 schrieb: „Documenta was a whole vibe. Then a scandal killed the buzz. Accusations that an image was antisemitic broke the mood at a daring festival of experiments. This year’s Documenta deserves a closer look."

Die problematischen Setzungen dieser documenta und die Rezeption in Presse und Feuilleton hat außerdem der Kollege Heinen fachkundig zusammengetragen, wir empfehlen die Lektüre seiner vorgeschlagenen Texte vor Abreise als Grundlage für die eigene Recherche.
Empfehlungen für politische Entscheidungen können und möchten wir auf einer Hochschulseite allerdings keine geben.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und einen offenen Dialog.

https://www.deutschlandfunk.de/schafstallgebloeke-der-kulturalisten-bazon-brock-ueber-die-documenta-dlf-c316cef2-100.html
https://www.nytimes.com/2022/06/24/arts/design/documenta-review.html https://www.nytimes.com/2022/06/24/arts/design/documenta-review.html

Katja Pfeiffer und Christoph Westermeier


Kunstpädagogische Tage "Digitalisierungen von Kunst und Welt. Neue Themen für einen kritischen Kunstunterricht“ - Workshop-Tag (Samstag, 27. August 2022) und Tagung (Donnerstag, 15. und Freitag, 16. September 2022)

zugleich: Zusätzliches Lehrangebot von Prof. Dr. Jochen Krautz zu KUN 10 B (a, c), KUND 10 C (a, b, c), KUN 13 A (b, c) und KUND 13 B (a, b, c)

Alle Studierenden des Faches Kunst sind herzlich eingeladen, an den kunstpädagogischen Tagen "Digitalisierungen von Kunst und Welt. Neue Themen für einen kritischen Kunstunterricht" teilzunehmen.
Die Veranstaltung kann auch als zusätzliches kunstpädagogisches Lehrangebot zum Nachweis einer unbenoteten Studienleistung genutzt werden.

An einem Workshop-Tag (Samstag, 27. August 2022) und in einer Tagung (Donnerstag, 15., und Freitag, 16. September 2022) treten Wirkungen, die sich aus Digitalisierungen für Gestaltung, ästhetischen Erfahrung und Gesellschaft ergeben, ins Zentrum von Vorträgen, Diskussionen und Workshops. Der Fokus liegt dabei auf der Bildung in der digitalen Welt unter dem Primat des Pädagogischen. Fachvertreterinnen und Fachvertreter aus Kunst, Design, Pädagogik, Ästhetik und Soziologie zeigen fachlich, pädagogisch und gesellschaftlich verantwortbare Wege, auf denen die digitale Welt, die Bildung in ihr wie auch ein kritischer Umgang mit ihr zum Gegenstand von Bildungsprozessen sowie insbesondere von Kunstunterricht werden können.

Alle weiteren Informationen sowie das digitale Anmeldeformular finden sich auf der Website der Kunstpädagogischen Tage:
https://bdk-online.info/nw-de/2022/06/11/kpt_digitalisierungen/

Für den Nachweis einer unbenoteten Studienleistung nach Maßgabe der/des Lehrenden (1 LP) ist neben der Teilnahme an Workshoptag und Tagung die Teilnahme an einer Vor- und einer Nachbesprechung erforderlich.

Vorbesprechung: Freitag, 26. August 2022, 12.15-13.45 Uhr (I.15.48)
Workshop-Tag: Samstag, 27. August 2022 (Campus Grifflenberg, Gebäude I - Start in HS 26, I.13.65)
Tagung: Donnerstag, 15. und Freitag, 16. September 2022 (Kolkmannhaus, Galerie im Hinterhaus, Hofaue 51–55, 42103 Wuppertal)
Nachbesprechung: Mittwoch, 28. September 2022, 12.15-13.45 Uhr (I.15.48)

Wer dieses Angebot wahrnehmen und zusätzlich zu Workshoptag und Tagung, auch Vor- und Nachbesprechung besuchen möchte, muß sich nicht nur über die Website der Kunstpädagogischen Tage [ https://bdk-online.info/nw-de/2022/06/11/kpt_digitalisierungen/ ] anmelden, sondern auch eine kurze Nachricht senden an kunst@uni-wuppertal.de.