Neueste Änderungen


Studium aktuell

Ausfall der Lehrveranstaltungen von Christoph Westermeier & Exkursion Vertiefung

Wie angekündigt muss der Termin am Donnerstag, 17.11. von Christoph Westermeier leider ausfallen. Die ausgefallene Zeit wird nachgeholt. Die Exkursion für das Vertiefungsseminar findet wie angekündigt am 20.11. statt (12:30 Uhr Museum Folkwang, Essen).


Ausfall der Lehrveranstaltungen von Prof. Pfeiffer

Aufgrund der Coroart Jury und Preisverleihung entfallen die Lehrveranstaltungen sowie das Kolloquium von Frau Prof. Pfeiffer am 8. November 2022.


Ausfall der Lehrveranstaltungen von Frau Grötecke

Krankheitsbedingt entfallen die Lehrveranstaltungen von Frau Grötecke am 7. November 2022.


Ausfall der Lehrveranstaltungen von Prof. Heinen

Krankheitsbedingt entfallen die Lehrveranstaltungen von Prof. Ulrich Heinen in der Woche von 31. Oktober bis 4. November 2022.


Sicherheitsunterweisung Ateliers und Werkräume (Wiederholer)

Die allgemeine Sicherheitsunterweisung für das WiSe 22/23 findet statt am Mittwoch, den 12. Oktober 2022 ab 15:00 Uhr in I.13.65 (HS 26). Die jährliche Unterweisung ist verpflichtend für alle Studierenden im Fach Kunst mit Atelierzugang (BlueChip Schlüssel oder PIN). Bitte beachten: Für neu eingeschriebene Studierende im Fach Kunst beginnt eine gesonderte Unterweisung im Rahmen der Welcome Week am 12. Oktober 2022 ab 10:00 Uhr in I.13.65 (HS 26).


Lehrveranstaltungen in 'Vertiefung Kunstgeschichte/Kunstwissenschaften' des WiSe 2022/2023

Für alle Veranstaltungen zu „Vertiefung Kunstgeschichte/ Kunstwissenschaften“ des WiSe 2022/2023 liegen überraschenderweise erheblich mehr Anmeldungen vor, als jeweils Plätze vorhanden sind.
Um dennoch allen Interessierten die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Lehrveranstaltung der entsprechenden Modulkomponente zu bieten und die Studierbarkeit der Studiengänge vollständig zu gewährleisten, werden

  1. zu der Veranstaltung von Frau PD Dr. Doris Lehmann („Schöner wohnen und Homeoffice. Künstlerhäuser vor 1850“) nur diejenigen zugelassen, die sich zu dieser Veranstaltung in Verbindung mit der Anmeldung zu der mit dieser Veranstaltung verbundenen Pflichtexkursion angemeldet haben. Für alle anderen wird für dieselben Modulkomponenten eine weitere Veranstaltung bei Herrn Prof. Dr. Michael Rohlmann mit dem Thema „Jacques-Louis David: Malerei im Zeitalter der Französischen Revolution“ angeboten: Mi. 12:15-13:45 Uhr. Die Anmeldung hierzu ist ausschließlich per Mail an rohlmann@uni-wuppertal.de möglich. Diese Veranstaltung findet nur statt, wenn bis zum 9. Oktober mindestens zehn Anmeldungen vorliegen.
    Falls Sie zu dem Seminar von Frau Lehmann angemeldet sind, aber an dem neuen Termin wegen Überschneidungen zu anderen Pflichtlehrangeboten nicht teilnehmen könnten, so teilen Sie dies bitte mit Angabe und Nachweis des Grundes bis zum 2. Oktober 2022 per Mail an rohlmann@uni-wuppertal.de mit.
  2. zum Thema „Mittelalterliche Tafelmalerei in Deutschland – Religiöses Selbstverständnis und mediale Strategien“ bei Frau PD Dr. Iris Grötecke für dieselben Modulkomponenten nunmehr insgesamt zwei Lehrveranstaltungen mit demselben Thema angeboten: Mo., 14:15-15.45 Uhr (Gruppe A, wie bisher angekündigt) und Mo., 12:15-13:45 Uhr (Gruppe B, neu eingerichtet). Falls Sie zu dem Seminar von Frau Grötecke angemeldet sind, aber an dem neuen Termin wegen Überschneidungen zu anderen Pflichtlehrangeboten nicht teilnehmen könnten, so teilen Sie dies bitte mit Angabe und Nachweis des Grundes bis zum 2. Oktober 2022 per Mail an rohlmann@uni-wuppertal.de mit.
  3. zum Thema „Was heißt Gegenwartskunst“ bei Herrn Dr. Peter Lodermeyer für dieselben Modulkomponenten nunmehr insgesamt zwei Lehrveranstaltungen mit demselben Thema angeboten: Di., 10:15-11:45 Uhr (Gruppe A, wie bisher angekündigt) und Di. 12:15-13:45 Uhr (Gruppe B, neu eingerichtet). Falls Sie zu dem Seminar von Herrn Lodermeyer angemeldet sind, aber an dem neuen Termin wegen Überschneidungen zu anderen Pflichtlehrangeboten nicht teilnehmen könnten, so teilen Sie dies bitte mit Angabe und Nachweis des Grundes bis zum 2. Oktober 2022 per Mail an rohlmann@uni-wuppertal.de mit.

Bitte beachten Sie, dass auch zu dem Seminar von Frau Dr. Karin Weckermann nur 30 Studierende zugelassen werden können, hier aber die kurzfristige Einrichtung einer zusätzlichen Lehrveranstaltung leider nicht möglich ist. Falls Sie zu dem Seminar von Frau Weckermann angemeldet sind und für den unmittelbar bevorstehenden Abschluß Ihres Studiums eine Veranstaltung zu dieser Modulkomponente zwingend in diesem Semester absolvieren müssen, teilen Sie dies bitte mit dem entsprechenden Nachweis bis zum 2. Oktober 2022 per Mail an rohlmann@uni-wuppertal.de mit.

Die Verteilung auf die Lehrveranstaltungen sowie die Nachricht über die Zulassung bzw. Nicht-Zulassung erfolgt am 5. Oktober auf Grundlage Ihrer Rückmeldungen unter Anwendung der Ordnung über die Zulassung zu teilnehmerbeschränkten Lehrveranstaltungen der Bergischen Universität Wuppertal vom 28. Februar 2007, zuletzt geändert am 25. Oktober 2007.


Erfassung der unbenoteten Studienleistungen (USL) SoSe 2022

Den Link zum USL-Tool finden Sie hier: https://www.kunst.uni-wuppertal.de/usl

Im Fach Kunst wird ein Online-Tool (sog. USL-Tool) eingesetzt, mit dessen Hilfe wir Ihre unbenoteten Studienleistungen erfassen. Die eingetragenen Daten werden vom Sekretariat Kunst mit den Listen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der entsprechenden Lehrveranstaltungen verglichen. Bei Erteilung der Leistung nach Maßgabe des/der Lehrenden wird daraufhin der Leistungsschein generiert und von uns an das ZPA übermittelt. D.h. Sie sind für das rechtzeitige und korrekte Eintragen Ihrer Daten verantwortlich, damit Ihre Nachweise erstellt werden können.

Bitte tragen Sie daher Ihre unbenoteten Studienleistungen bis zum 31.08.22 ein. Ausgenommen sind die unbenoteten Studienleistungen der Kunstpraxis; diese werden mit der entsprechenden MAP zusammen verbucht. In dringenden Fällen, wenn die USL wegen Anträgen o.Ä. früher verrechnet werden müssen, schreiben Sie bitte eine Mail an: kunst@uni-wuppertal.de

Im Folgenden eine kurze Hilfestellung zur Nutzung des USL-Tools:

  1. Melden Sie sich mit Ihrer Matrikelnummer, Ihrem Vor- und Nachnamen an. Die Hinweise zum Datenschutz müssen dabei zur Kenntnis genommen und mittels der Checkbox bestätigt werden.
  2. Auf der nachfolgenden Seite können neue Leistungen erfasst werden. Dabei sind alle Eingabefelder auszufüllen. Achten Sie bitte darauf, dass die Veranstaltungsbezeichnung eindeutig ist.
  3. "Eintrag hinzufügen" speichert den Eintrag und bestätigt die Angaben per E-Mail.

Für Korrekturen von fehlerhaften Angaben (z.B. Angabe einer falschen Prüfungsordnung) bitte die Leistung noch einmal korrekt eingeben. Der aktuellste Eintrag wird gewertet.


Ankündigung der Vorbereitungsveranstaltung zur documenta-Exkursion

Am kommenden Donnerstag, den 30. Juni 2022 findet die vorbereitende Veranstaltung zur Exkursion zur documenta 15 statt: Vortrag „documenta Geschichte(n)“ und anschließende Diskussion von und mit Christoph Westermeier (I.13.70 (HS 27), 17:00 Uhr).

Derzeit findet die 15. documenta in Kassel statt. In den deutschen Medien wird sie als antisemitisch und kollektivistisch besprochen und scharf kritisiert.
Anhand der documenta 15 lässt sich aber auch nachvollziehen, wie der Kunstbegriff neu verhandelt wird und das künstlerische Kollektiv für Irritationen sorgt.

In dem Vortrag „documenta Geschichte(n)“ wird ein Blick auf die wechselhafte und teils problematische Geschichte der documenta geworfen. Das Konzept des „Museums für 100 Tage“ wird dabei vorgestellt und anderen Konzepten aus der Vergangenheit der documenta gegenübergestellt. Der Vortrag ist eine kritische Einstimmung auf unsere Exkursion.

Wenn wir Kritik üben wollen sollten wir uns gerade als Studierende selbst ein Bild machen. In der Tat hält die documenta 15 äußerst kritische Punkte bereit, was die Dringlichkeit unterstreicht diese zu reflektieren. Die Entfernung antisemitischer Inhalte erfolgte zurecht und die sich anschließenden Reaktionen zeigen die Notwendigkeit die Diskussion kenntnisreich zu führen besonders eindringlich. Erkenntnis entsteht jedoch nicht durch die bloße Reproduktion von bereits Gesagtem, sondern sollte ganz besonders bei angehenden Lehrenden aus eigener Anschauung entstehen.

Die documenta 15 wird zwar ausführlich in Frage gestellt aber abgesagt ist sie noch nicht. Es ist und bleibt eine öffentliche Ausstellung.

Um sich an der Diskussion zu beteiligen bedarf es auch und gerade im professionellen Kontext eines eigenen Eindrucks, wie ihn sich in den ersten Tagen der Eröffnung eben dasjenige Fachpublikum erworben hat, das inzwischen die Feuilletonspalten füllt. Um Stellung zu beziehen sollten sich Studierende nicht lediglich auf Medienbeiträge berufen können, sondern sich selbständig einen Überblick verschaffen um - über den schieren Boykott hinaus - gegebenenfalls einen eigenen kritischen Beitrag leisten bzw. veröffentlichen zu können.

Bazon Brock sagte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk am 21. Juni 2022: Diese documenta „ist die Beste, da sie die aktuelle Situation der Weltlage abbildet, sie ist die Gefährlichste, sie ist die Folgenreichste, sie ist damit auch die zu Beachtenste. Jetzt kann man nicht mehr davon absehen, pronunzierte Stellung zu beziehen.“
Es lohnt sich auch ein Blick in die New York Times, die am 24. Juni 2022 schrieb: „Documenta was a whole vibe. Then a scandal killed the buzz. Accusations that an image was antisemitic broke the mood at a daring festival of experiments. This year’s Documenta deserves a closer look."

Die problematischen Setzungen dieser documenta und die Rezeption in Presse und Feuilleton hat außerdem der Kollege Heinen fachkundig zusammengetragen, wir empfehlen die Lektüre seiner vorgeschlagenen Texte vor Abreise als Grundlage für die eigene Recherche.
Empfehlungen für politische Entscheidungen können und möchten wir auf einer Hochschulseite allerdings keine geben.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und einen offenen Dialog.

https://www.deutschlandfunk.de/schafstallgebloeke-der-kulturalisten-bazon-brock-ueber-die-documenta-dlf-c316cef2-100.html
https://www.nytimes.com/2022/06/24/arts/design/documenta-review.html https://www.nytimes.com/2022/06/24/arts/design/documenta-review.html

Katja Pfeiffer und Christoph Westermeier